Visuelle Wahrnehmungsstörungen:

Können sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten.
Da solche Defizite naturgemäß zu erheblichem visuellem Stress führen, sind auch entsprechende Symptome
häufig deutlich sichtbar, spürbar, hörbar:

  • häufiges Augenreiben
  • Augenbrennen (Rötung)
  • Kopfschmerzen
  • Kopf schief halten
  • Schiefsitzen
  • kurzer Lese-/Schreibabstand
  • Abdecken eines Auges mit der Hand
  • seitliches Verschieben des Textes vor ein Auge
  • Text verdrehen
  • mit dem Finger lesen (die Zeile wird oft verloren)
  • Buchstaben verwechseln ( d+b, p+q, n+u,...)
  • langsames stolperndes Lesen
  • Leseunlust mit unbegrenzten Ausreden!
  • schlechte oder fehlende Sinnerkennung beim Lesen

  • Was ist die
    Funktionaloptometrie?
    Was versteht man unter
    visuellen Wahrnehmungs-
    störungen?
    Wie kann die
    Funktionaloptometrie
    mir helfen?



    Beispiel für den möglichen Seheindruck bei unzureichend koordinierten Augenbewegungen

  • Buchstaben oder Silben weglassen oder „dazuerfinden“
  • Rechtschreibfehler auch in bekannten Wörtern
       (verschiedene Schreibweisen in ein und demselben Wort)
  • schnelles Nachlassen der Lese-/Schreibqualität mit zunehmender Dauer der Aufgabe
  • kann vorgegebene Felder nicht sauber ausmalen
  • stößt häufig an („nimmt die Ecken mit“)
  • ist oft ungeschickt (Fußballspielen, Ball fangen...)


  • Wenn die Augen nicht richtig „greifen“ können, dann ist auch das „begreifen“ schwer!



    Beispiel für den möglichen (kurzzeitigen und sich ständig ändernden) Seheindruck bei unzureichender Konvergenz/Divergenz
    (durch ruckartige, stockende oder überschießende Augenbewegungen )



    Testen Sie sich selbst

    Testen Sie sich (Erwachsene)Testen Sie Ihr Kind (Eltern, Lehrer, Erzieher)



    Die Anpassung an die Störung

    Alle Vorgänge des Organismus sind auf Funktionalität und (Energie)-Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Störungen im System versucht der Organismus durch Kompensation oder durch Veränderung seiner Struktur auszugleichen. Vor allem Kindern mit visuellen Problemen sind häufig Kompensationshaltungen deutlich anzusehen: das Herstellen einer funktionellen Einäugigkeit für bestimmte Tätigkeiten kompensiert viele Wahrnehmungsstörungen. So sind das:

    • Abdecken eines Auges mit der Hand
    • Ausblenden eines Auges durch die Nase mittels einer starken Kopfschiefhaltung, oder
    • Schiefsitzen und das Verschieben der Schreibunterlage direkt vor das Führungsauge


    Beispiel für den möglichen (kurzzeitigen und sich ständig ändernden) Seheindruck bei unzureichender Akkommodation (Scharfstellung des Auges)

    Sollten Sie, oder Ihr Kind von Wahrnehmungsstörungen betroffen sein, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Panoptikum wird Sie ausführlich beraten.